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Mario Venzago wurde in Zürich geboren, studierte u.a.
bei Hans Swarowski in Wien und war zunächst Konzertpianist
beim Rundfunk der Italienischen Schweiz. Von 1986 bis 1989
war er Generalmusikdirektor der Stadt Heidelberg und später
unter anderem Chefdirigent der Deutschen Kammerphilharmonie
Bremen, der Grazer Oper, des Sinfonieorchesters Basel, des
Baskischen Nationalorchesters San Sebastian und des Schwedischen
Nationalorchesters in Göteborg. Von 2002 bis 2009 war
Venzago Musikdirektor des Indianapolis Symphony Orchestra.
In dieser Zeit leitete er auch das Baltimore Music Summer
Fest als künstlerischer Leiter. Mario Venzago dirigierte
u.a. die Berliner Philharmoniker, die Orchester von Philadelphia
und Boston, das Gewandhausorchester Leipzig, das Orchestre
Philharmonique de Radio France und die Filarmonica della
Scala und konzertierte bei den Salzburger Festspielen, dem
Lucerne Festival und anderen bedeutenden Festivals. Er ist
regelmäßiger Gast vieler international renommierter
Orchester, z.B. London Philharmonic, Finnish Radio Symphony
Orchestra, Göteborger Symphoniker, Netherlands Philharmonic
Orchestra u.a. Berühmte Kammerorchester wie die Northern
Sinfonia Newcastle, die Tapiola Sinfonietta und das Orchestre
de Chambre de Lausanne gehören ebenso zu den regelmäßigen
Stationen Venzagos. Mehrere seiner CDs, die u.a. Einspielungen
der Orchesterwerke Robert Schumanns, Luigi Nonos, Othmar
Schoecks, Alban Bergs und Maurice Ravels einschließen,
wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet (u.a. Grand
Prix du Disque und Diapason d’or). Auch sein erster
Kinofilm „Mein Bruder der Dirigent“ von Alberto
Venzago erhielt höchste Auszeichnungen. Venzago arbeitete
mit Regisseuren wie Ruth Berghaus, Peter Konwitschny und
Hans Neuenfels. Zur Zeit entsteht eine Gesamtaufnahme der
Bruckner-Sinfonien für das Label cpo.
Stand: 12/2009 – Bitte verwenden Sie nur die aktuellste
Biographie
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