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Violine/ Ray Chen/ Portrait


Eine Karriere wie im Bilderbuch. 1989 wurde Ray Chen in Taiwan geboren. Kurz darauf kam die Familie, durch den Beruf des Vaters bedingt, nach Australien, das zu Ray´s Heimat wurde. Mit vier Jahren bekam er ersten Geigenunterricht, mit acht spielte er mit dem Queensland Philharmonic Orchestra, im nächsten Jahr bei dem Eröffnungskonzert der Olympischen Winterspiele im japanischen Nagano.
Er gewann 2002 den „Australian National Youth Competition“ und 2005 den „National Kendall Violin Competition“. Im gleichen Jahr wurde Ray Chen eingeladen, bei Aaron Rosand am Curtis Institute of Music in Philadelphia zu studieren. Er arbeitete mit David Cerone, Shmuel Ashkenasi, Joseph Silverstein und – bei einem Meisterkurs des Beethoven Festes Bonn – mit Antje Weithaas.

Nur drei Jahre später, 2008, gewann Ray Chen erst die „Young Concert Artists International Auditions“ in New York, dann den Menuhin Wettbewerb Oslo. In New York wurde er mit dem Ronald Asherson Prize ausgezeichnet. Die Library of Congress Washington gab ihm als Leihgabe die Stradivari Geige „The Macmillan“ aus dem Jahr 1721.

In Oslo war Maxim Vengerov in der Jury des Menuhin Wettbewerbes. Vengerov erkannte das Jahrhundert-Talent von Ray Chen, und wurde zu seinem Freund und Förderer. Vengerov, der nach einer Handverletzung das Geigenspiel aufgeben musste und in Zukunft ausschließlich dirigieren wird, lud Ray Chen ein, mit ihm im Marinskij Theater St. Petersburg bei dem Rostropovich-Festival und in Paris (das Beethoven-Konzert) zu spielen.

Höhepunkt (und bestimmt auch Schlusspunkt der Wettbewerbe) wurde für Ray Chen der Concours Reine Elisabeth, der Wettbewerb. Ray war mit 20 Jahren der Jüngste des Wettbewerbs 2009, und er war der überragende Teilnehmer: 1 Preis, Goldmedaille, Sonderpreise, ein cd-Vertrag, sowie die Möglichkeit, drei Jahre die „Huggins“- Stradivari der Nippon Music Foundation zu spielen. Ray Chen wurde in Brüssel mit Ovationen gefeiert, das belgische Fernsehen berichtete in verschiedenen Sondersendungen. Standing Ovations im Schlusskonzert, bei dem die belgische Königsfamilie anwesend war. Als Ray einige Wochen später wieder nach Brüssel kam, um im Palais des Beaux Arts einen Violinabend zu spielen, wurden die Karten auf dem Schwarzmarkt gehandelt.

Brüssel hat immer grandiose Geiger herausgebracht. Wenn Ray Chens Entwicklung auch nur halbwegs so weiter verlaufen wird wie in den letzten Jahren, wird er einer der größten sein.

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Engl. Bio zum downloaden

 

 

 

 

 

 

 

     
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