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Dalibor Karvay ist 24 Jahre alt und wurde
am 24. Juli 1985 in Martin in der Slowakei geboren. Ersten
Geigenunterricht bekam er bei dem Vater, der selbst Geiger
ist. Seit einigen Jahren studiert er bei Boris Kuschnir,
der auch Julian Rachlin geformt hat. Seit er acht Jahre alt
ist, gewinnt er erste Preise „am Fließband“:
1993 in der Tschechischen Republik, 1996 in Cordoba, Argentinien.
2002 bei dem Eurovisions-Wettbewerb für junge Musiker
(diesen Wettbewerb hatte auch Julian Rachlin einmal gewonnen).
2003 bei dem Tibor Varga Wettbewerb, 2005 in Bratislava und
im letzten November bei dem ersten David Oistrakh Wettbewerb
in Moskau. Dass in Moskau ein nicht-russischer junger Musiker
diesen Wettbewerb gewinnt, ist schon eine Sensation. Die
Art und Weise, wie Dalibor Karvay gewonnen hat, war fulminant – es
gab nach seinem Spiel viele gute junge Musiker, aber nur
einen, dem die Zukunft gehört: Dalibor Karvay.
Dalibor Karvay lebt in Wien. Er ist zweimaliger Stipendiat
des Herbert von Karajan Zentrums. Er hat (mehrmals) im Wiener
Musikverein, im Berliner Konzerthaus, in der Wigmore Hall,
im Prager Rudolfinum, aber auch weltweit in anderen großen
Konzertsälen musiziert.
Als Solist spielte er mit renommierten Orchestern wie dem
English Chamber Ochestra, dem Rundfunkorchester Berlin, dem
Kanazawa Orchestra in Japan, dem Het Gelders Orkest in Arnheim
und der Slowakischen Philharmonie Bratislawa.
Im Frühjahr 2010 wird er unter anderem mit dem Nationaltheater-Orchester
Mannheim und dem Schostakowitch Violinkonzert Nr. 1 zu hören
sein.
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