Biographie

ELIN KOLEV

 

Der 1996 geborene Violinist Elin Kolev wurde bereits mit 10 Jahren als Jungstudent an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy  in der Klasse von Prof. Carolin Widmann aufgenommen.  Zudem besuchte er Meisterkurse bei den Professoren Dr. Friedemann Eichhorn, Thomas Brandis, Reiner Kussmaul,  Igor Ozim, Sashko Gawriloff, Pamela Frank, Gabor Takacs-Nagy, Zakhar Bron, Pavel Vernikov und Ana Chumachenco. Viele Anregungen erhielt er auch bei dem Kammermusikprojekt  "Mit Musik - Miteinander" sowie Meisterklassen der  Kronberg  Akademie.

 

Seit 2010 ist Elin Schüler vom Konzertviolinisten und Musikprofessor Josef Rissin und hat sich in dieser Zeit von einem jungen Musiker zu einem hoch qualifizierten Konzertviolinisten mit erstaunlicher Podiumserfahrung entwickelt. Drei Jahre war er Angehöriger der Vorklasse für Hochbegabte an der Hochschule für Musik Karlsruhe, 2013 begann er an der selbigen sein Vollstudium im Studiengang Bachelor Violine.

Sein erstes Konzert mit Orchester gab Elin Kolev bereits mit sieben Jahren und begeisterte dabei 5.000 Menschen bei einem Open-Air-Konzert. Als Zwölfjähriger debütierte er in der New Yorker Carnegie Hall. Zur Förderung erhielt er sein erstes eigenes Meisterinstrument der NewStrad-Familie.

 

Elin Kolev hatte sein Debüt mit dem MDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Jun Märkl, mit der Jenaer Philharmonie unter Daniel Klajner, mit der Philharmonie Baden-Baden unter Pavel Baleff, bei den Sommets Musicaux Festival de Gstaad, bei den Fränkischen Musiktagen Alzenau in der Reihe von Rising Stars Violinrecitals und in der Reihe Teatime Classics (Brahms-Foyer der Laeiszhalle Hamburg). Des Weiteren konzertierte er bei den XXII Festival Mitte Europa, bei den 53. International Festival March Music Days Russe mit dem Philharmonie Orchester Russe unter Patrick Gallois und mit dem Classic FM Radio Orchester Sofia unter Grigor Palikarov in Bulgaria Hall Sofia. Außerdem gab Elin seine erste Tournee in Deutschland mit den Dresdner Kapellsolisten unter der Leitung von Helmut Branny. Der Geiger war umjubelter Star des Auftaktkonzertes „Wunder der Romantik“ beim 19. Chursächsischen Sommer in Bad Elster. Er spielte das Violinkonzert von Ludwig van Beethoven in D Dur op. 61.

 

2014 hat Elin Kolev u.a. sein Debüt bei den Varna Summer International Music Festival in Bulgarien und  bei den 24.Music Meran Festival,  im Forum Brixen und Bozen gegeben. Zusammen mit den Musikern des ClassicFM-Radio-Symphonieorchesters unter der Leitung von Grigor Palikarov gastierte Elin in der Alten Oper Frankfurt (Mozartsaal) anlässlich der Europa-Kulturtage 2014. Außerdem hatte Elin die Gelegenheit, sich musikalisch und solistisch mit renommierten  Künstlern und Pädagogen  bei der  Verbier Festival Academy  auszutauschen. Diesen Sommer wurde der Geiger in die Seiji Ozawa Academy eingeladen, mitwelcher er in der Victoria Hall, Genf und der Fondation Louis Vuitton, Paris debütierte. 

 

Bereits im Alter von 14 Jahren stand er bei "Sony Classical" unter Vertrag und gab seine Debüt-CD heraus, welche „CD der Woche“ bei "Deutschlandradio Kultur" wurde.

 

Elins vielfältige Interessen und sein mehrseitiges Talent verhalfen ihm des Weiteren zu einer Hauptrolle im Kinofilm Wunderkinder, welcher von Artur und Dr. Alice Brauner produziert wurde. 2010 wurde er aus 400 Kindern für die Rolle des jüdischen Wundergeigers Abrascha ausgewählt. Darüber hinaus verkörperte er 2011 außerdem den Geiger Bronislaw Huberman in der Dokumentarfilmproduktion Orchestra of Exiles - Bronislaw Huberman. Regie führte der für den Oscar nominierte Amerikaner Josh Aronson.

 

Er wurde mit Preisen als „Bestes junges Talent“ und mit dem Sarasate-Preis beim IBLA Grand Prize Wettbewerb 2008 in Italien, dem 1.Preis beim V. Internationalen Violinwettbewerb Eugène Ysaÿe in Österreich, außerdem mit dem „Europäischen Prix d`espoir 2010“, sowie  mit dem „Image Award“ (2011) der Stadt Zwickau ausgezeichnet. 2012 wurde Elin der Musikförderpreis des Kulturfonds Baden e.V. verliehen.  Im Juli 2013 erhielt er im Anschluss an den Meisterkurs der Carl Flesch Akademie Baden-Baden den Ruth-Flesch-Gedächtnispreis. 2014 wurde Elin in der Preisverleihung "Musiker des Jahres" vom Bulgarischen Nationalradio mit dem "Debüt 2013" ausgezeichnet. 

 

Im September 2015 hat Elin mit der Chursächsischen Philharmonie sein Debüt mit dem Brahms-Violinkonzert. Im Oktober und Dezember mit dem Tschaikowsky-Violinkonzert, zusammen mit dem Philharmonischen Orchester des Theaters Plauen-Zwickau und dem Leipziger Symphonieorchester. 2016 wird er mit Howard Griffiths in der Tonhalle Zürich spielen. 

Seit 2009 wird Elin von der Albert-Eckstein-Stiftung gefördert, die ihm eine Violine von Lorenzo Carcassi (Florenz) aus dem Jahre 1749 zur Verfügung stellte.

 

Stand Juni 2015 



 

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